Lern- und Konstitutionstypbestimmung

Bei Kindern im Vorschulalter findet ebenso eine Eingangsdiagnostik, wie bei Jugendlichen statt, allerdings in Anwesenheit der Eltern. Ergänzt durch Beobachtung, Interview und teilnehmendes Spiel analysiere ich die Vorgehensweise beim Wissenserwerb, Strategien der Lösungsfindung und die Integration aller Sinne. Ob Links- oder Rechtshändigkeit, Auge- Handkoordination, die Dominanz wiederholter Abläufe oder auch bevorzugte Lernmaterialien sind ausschlaggebend. Wenn der Betroffene akustischer, visueller oder praktischer Lerntyp ist, werden die Methoden auf seine Ressourcen und Talente abgestimmt. „Stärken stärken und damit Schwächen abschwächen“ ist auch der Garant für Durchhaltevermögen der Lernenden.

Bei Erwachsenen, die ayurvedische Beratung bzw. Behandlung in Anspruch nehmen oder auf Basis eines Selbsttests die tiefere Bedeutung der Einschätzungsmerkmale verstehen wollen, ist die Typenbestimmung ein erster Schritt. Jeder Mensch verfügt seit seiner Geburt über diese unveränderliche Konstitution – gerne auch Ayurveda-Typ genannt. Durch ihn lassen sich insgesamt zehn verschiedene Ayurveda-Typen unterscheiden. Wenn je eines der Doshas dominiert, handelt es sich um eine Vata-, Pitta– oder Kapha-Konstitution. Folgende Mischformen sind möglich: Vata-Pitta oder Pitta-Vata, Vata-Kapha oder Kapha-Vata, Pitta-Kapha oder Kapha-Pitta sowie das ausgeglichene Vata-Pitta-Kapha (Tri-Dosha).

Aufgrund der individuellen Eigenschaften, die charakterlich, als auch körperlich den Stoffwechsel, aber auch Verhaltensmuster beschreiben, kann aus einer breiten Palette von Therapiemöglichkeiten gewählt werden.